Das Friedens-Bildungs-Programm kam schon Tausenden von Insassen in aller Welt zugute. Weitere werden davon profitieren, nachdem das Programm auf der Konferenz des Internationalen Strafvollzugsverbands International Corrections and Prisons Association (ICPA 2019) vorgestellt wurde.

Die innovative Workshop-Reihe hilft Strafgefangenen und anderen Gruppen beim Entdecken ihrer inneren Ressourcen, wodurch sie bessere Entscheidungen treffen und inneren Frieden erfahren können. Das Programm wird von Strafvollzugsbeamten positiv bewertet, da es zu einem verbesserten Verhalten der Insassen führt und die Rückfallquote verringert.

IPCA 2019 conference ArgentinaEhrenamtliche Helfer aus Argentinien, Brasilien, Kolumbien, Chile und Uruguay präsentierten das Friedens-Bildungs-Programm auf der ICPA-Konferenz 2019, die vom 28. Oktober bis 1. November in Buenos Aires stattfand. In einer lebhaften Podiumsdiskussion berichteten sie von den positiven Auswirkungen des Programms in ihren jeweiligen Herkunftsländern.

Sie wurden von den Konferenzveranstaltern, der Landesstrafvollzugsbehörde Argentiniens, sowie Strafanstaltsleitern aus Nord-, Mittel- und Südamerika, Europa, Afrika und Asien herzlich begrüßt. Einige hatten schon durch Mundpropaganda im Kollegenkreis von dem Erfolg des Programms gehört oder hatten durch die Berichterstattung in Publikationen wie dem ICPA-Newsletter davon erfahren.

Anderen wurde das Friedens-Bildungs-Programm dort erstmalig vorgestellt, so z.B. den Delegierten aus Jordanien, Fidschi, Singapur, Uganda, Pakistan, Simbabwe, Mosambik, den Salomoninseln und Äthiopien.

IPCA 2019 conference ArgentinaDie ICPA-Konferenz 2019 stand unter dem Motto „Unsere Eckpfeiler im Strafvollzug stärken: Rechte, Würde, Sicherheit und Unterstützung“ und passte damit gut zum Titel der Präsentation, die die freiwilligen Helfer hielten: „Friedens-Bildungs-Programm in lateinamerikanischen Gefängnissen: Würde fördern“.

„Von allen Präsentationen hat mich diese am meisten angesprochen. Dieses Produkt ist das beste“, sagte Jeshi, Gefängnisdirektor aus Äthiopien. „Es ist klar, dass man zuerst das Herz jedes Menschen ansprechen muss – sonst erreicht man nichts. Ich möchte das Programm auch in den Gefängnissen in Äthiopien einführen.“

Das Friedens-Bildungs-Programm ist nicht religiös gebunden und weltanschaulich neutral. Die Prem Rawat Foundation stellt es Einzelpersonen und Einrichtungen in aller Welt zur Verfügung. Informationen, wie Sie oder Ihre Einrichtung die Workshops durchführen können, finden Sie hier.

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