Italienische Regierungsbeamte besprechen die Ausweitung des Friedens-Bildungs-Programms der Prem Rawat Foundation, um Inhaftierte bei der erfolgreichen Wiedereingliederung in die Gesellschaft zu unterstützen.

Prem Rawat spoke to Italian officials at the Senate in Rome.

Prem Rawat

Bei einem Treffen mit italienischen Regierungsbeamten im Senat in Rom sprach Prem Rawat kürzlich darüber, wie das Friedens-Bildungs-Programm die Rehabilitierung von Inhaftierten in Strafvollzugsanstalten und nach der Haft unterstützen kann.

Der Gründer der Prem Rawat Foundation (TPRF) rief die innovative Workshop-Reihe ins Leben, um Menschen beim Entdecken ihrer eigenen inneren Stärke und persönlichen Friedens zu unterstützen. Seit 2012 wird das Friedens-Bildungs-Programm in mehr als 683 Haftanstalten weltweit durchgeführt und von Beamten für die Verbesserung von Einstellungen und Verhalten gelobt. Das Programm hat sich an mehreren Orten in Italien als erfolgreich erwiesen, unter anderem in den Gefängnissen Santa Maria Maggiore und Pagliarelli in Venedig, und die Verantwortlichen erwägen eine Ausweitung auf viele weitere Einrichtungen im ganzen Land.

Beim Treffen mit Prem Rawat im italienischen Senat am 25. September waren Justizminister Alfonso Bonafede, Arnaldo Lomuti vom Justizausschuss des Senats und Alessandra Maiorino vom Sonderausschuss für den Schutz und die Förderung der Menschenrechte zugegen. Das Treffen wude als Live-Videostream in italienischer Sprache übertragen, die Aufzeichnung ist hier bei Radio Radicale zu sehen.

Prem Rawat and Minister of Justice Alfonso Bonafede shared an elbow bump as they met to discuss the Peace Education Program.

Auf den Frieden: Prem Rawat und Justizminister Alfonso Bonafede beim Ellbogengruß

In seinen Ausführungen betonte Prem Rawat, die Wirksamkeit des Friedens-Bildungs-Programms sei darauf zurückzuführen, dass sie das Gute in den Menschen zum Vorschein bringe.

„Die Welt muss in gewissem Ausmaß das Gute im Menschen fördern. Das ist unglaublich wichtig. In der Schule, schon im Kindergarten bringen wir den Kindern bei, was sie nicht dürfen, aber wir bestärken sie nicht ihrem eigenen Entscheidungsfindungsprozess“, sagte er. „Wir müssen erkennen, wie wir Menschen in Not helfen können, damit unsere Gemeinschaften, unsere Gesellschaft und letztlich unsere Nationen und unsere Welt zusammenstehen können und nicht auseinanderbrechen.“

Lobend erwähnten die italienischen Regierungsbeamten, das Friedens-Bildungs-Programm helfe Inhaftierten bei der erfolgreichen Wiedereingliederung in die Gesellschaft und der Vermeidung früherer Fehler.

Justizminister Alfonso Bonafede betonte, das Programm biete den Teilnehmern ein Forum, ihr Verhalten zu überdenken, Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen und ihre Selbstwahrnehmung zu stärken. Senator Arnaldo Lomuti äußerte sich lobend darüber, dass das Programm den Teilnehmern helfe, über den Wert ihres Lebens und ihre Würde nachzudenken und wie wichtig es sei, bessere Entscheidungen zu treffen.

Ihre Äußerungen werden von einer großangelegten neuen Studie mit 604 inhaftierten Teilnehmern aus vier Kontinenten bestätigt, die bemerkenswerte Ergebnisse ergab. Veränderungen zum Positiven wurden bei 89 Prozent der Teilnehmer festgestellt; sie gaben an, das Programm habe sie in die Lage versetzt, sich ihrer Vergangenheit zu stellen, Veränderungsbereitschaft zu finden, ihre Wut in den Griff zu bekommen und Konflikte zu vermeiden.

Senator Alessandra Maiorino was among the Italian officials who spoke to Prem Rawat about the Peace Education Program.

Prem Rawat und Senatorin Alessandra Maiorino

Senatorin Alessandra Maiorino betonte in ihren Ausführungen den Wert des Friedens-Bildungs-Programms auch auf anderen Gebieten außerhalb des Strafvollzugs und wie es Jugendlichen in Schulen helfen kann.

Das Programm hat sich in der Tat auch außerhalb von Strafvollzugsanstalten in einer Vielzahl von Einrichtungen bewährt, zum Beispiel in Schulen, Gemeindezentren und vielen anderen Bereichen.

Die Workshops des Friedens-Bildungs-Programms können den Inhaftierten persönlich, virtuell oder auf speziell für den Gebrauch in Gefängnissen konfigurierten Tablets von GTL und Edovo angeboten werden. Der Kurs ist weder religiös noch politisch ausgerichtet, und die Prem Rawat Foundation stellt die Workshop-Materialien kostenlos zur Verfügung.

Das Friedens-Bildungs-Programm ist nur eines der Mittel, mit denen die Prem Rawat Foundation Würde, Frieden und Wohlstand fördert, indem sie sich für die Sicherung menschlicher Grundbedürfnisse einsetzt.

Auf dem Höhepunkt der Corona-Krise in Italien Anfang dieses Jahres arbeitete TPRF mit der italienischen Nichtregierungsorganisation CESVI zusammen und half bei der Bereitstellung von über einer Million Gesichtsmasken, 550 Beatmungsgeräten und Intensivpflege für ältere und behinderte Menschen.

 

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