Die Prem Rawat Foundation (TPRF) unterstützt in Zusammenarbeit mit ehemaligen Gang-Mitgliedern ein Projekt, um der Nahrungsmittelknappheit in Ibarra, Ecuador, zu begegnen. Angeregt durch das von TPRF entwickelte Friedens-Bildungs-Programm tat sich die Gruppe „Frieden & Respekt auf der Straße“ zusammen, um ein Zeichen gegen Gewalt zu setzen und einen positiven Beitrag für ihr Stadtviertel zu leisten.

seeds Ecuador food Durch den Lockdown in Ecuador zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie haben sich die Hungerprobleme in Alpachaca, dem Viertel der Gruppe, sowie in den umliegenden ländlichen Gebieten massiv verschärft. Die Grassroots-Initiative beliefert ältere und behinderte Bewohner mit Lebensmitteln sowie Familiengärten mit Saat- und Pflanzgut, um zur Ernährungssicherheit beizutragen und nachhaltige Ernährung für die kommenden Jahre zu gewährleisten.

TPRF hat das Projekt bislang mit 15.000 $ bezuschusst. Weitere Unterstützer sind die Vibrant Village Foundation, die Jen Lee Foundation sowie Mitglieder der Stadtverwaltung und politische Vertreter aus der Region, die für Logistik und Transport sorgen, um sicherzustellen, dass Tausende von Menschen die dringend benötigten Hilfsgüter erhalten.

„Ein herzliches Dankeschön an alle, die mit anpacken und es möglich machen, dass wir unsere Arbeit in diesem Ausnahmezustand fortsetzen können“, sagt Cristian Ubidia, Gründungsmitglied von „Frieden & Respekt auf der Straße“.

„Ich danke Ihnen von ganzem Herzen – dass Sie zu mir nach Hause gekommen sind und uns in dieser Situation geholfen haben“, sagte eine Mutter, die kürzlich mit Lebensmitteln für ihre Familie versorgt wurde. „Ich habe drei behinderte Personen hier, die nicht arbeiten können. Ein Dankeschön an alle Helfer.“

„Es ist schwer, sich den ganzen Tag im Haus aufzuhalten. Es gibt kein Ende. Unser Einkommen hat sich verringert. Danke für die Hilfe, das ist wirklich ein Segen“, sagte ein anderer Empfänger, der an den Rollstuhl gefesselt ist.

Die Lebensmittel für den Lieferservice werden weitgehend von kleinen Familienbetrieben bezogen, um auch ihnen, ebenso wie den Empfängern, Auftrieb zu geben.

„Die Prem Rawat Foundation bewegt etwas auf beiden Seiten. Den Leuten gingen die Nahrungsmittel aus. Dies ist eine lebenswichtige Hilfe in einer kritischen Zeit“, sagt Projektmanager Paul Murtha. „Wir danken den TPRF-seeds Ecuador food

Spendern in aller Welt, die das möglich gemacht haben. Alle Beteiligten sind sehr dankbar. Dieses Projekt bringt die Güte der Menschen zum Vorschein, und der Zusammenhalt in den Gemeinden ist beeindruckend.“

Die durch die Pandemie verursachten wirtschaftlichen Verwerfungen haben viele Einwohner dazu veranlasst, längerfristige Lösungen für die Ernährungsunsicherheit zu erarbeiten. Familien und Nachbarn tun sich zusammen, um Saatgutbanken und Gemeinschaftsgärten zu gründen.

In Zusammenarbeit mit den Gemeindevorständen unterstützt TPRF die Bottom-up-Initiative durch die Finanzierung von mehr als 1,5 Millionen Samen und Setzlingen sowie Feldworkshops zur Maximierung der Produktion in Tausenden von Gärten vor Ort.

„Dies ist eine ausgezeichnete Strategie für eine umfassende Verbesserung der Lebensqualität. Die Familiengärten bilden die Grundlage für ein gezieltes und nachhaltiges Programm“, sagt Murtha.

Die humanitäre Hilfe in Ecuador ist nur eine von vielen Initiativen, mit denen TPRF international auf die COVID-19-Pandemie reagiert. Hier können Sie sich über alle Projekte auf dem Laufenden halten.

TPRF bietet auch von der Stiftung entwickelte Hilfsprogramme wie Food for People und das Friedens-Bildungs-Programm, um Menschen in aller Welt ein Leben in Würde, Frieden und Wohlstand zu ermöglichen.

Sehen Sie im folgenden Video, wie das Friedens-Bildungs-Programm ehemalige Gang-Mitglieder in Ibarra veranlasste, ihr Leben zu ändern:

Sehen Sie auch das in Partnerschaft mit TPRF entstandene Musikvideo, in dem sie zur Wahrung von Frieden aufrufen.

 

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